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WAS SIE SCHON IMMER ÜBER BADMINTON WISSEN WOLLTEN...

Badminton boomt hierzulande - Tennis-Center funktionieren ihre Felder in Badmintonplätze um. Woher kommt dieses Interesse am Federball? Ein Blick hinter die Kulissen des vermeintlichen Wiesenfederballs bringt etwas Licht ins Dunkel. Viel schweißtreibender, aber auch reitvoller als gedacht präsentiert sich Badminton dem überraschten Einsteiger

Während eines Badminton-Einzelspiels treibt die Belastung den Puls eines Spielers auf etwa 160 bis 180 Schläge pro Minute, und er verliert durchschnittlich 2% seines seines Körpergewichts. Bei harten Schlägen erreicht der Ball Anfangsgeschwindigkeit von beinahe 300 km/h.

Badminton erfordert ein hohes Maß an Fitness. Wer hier Defizite hat, dem wird durch diesen Sport also ein exzellentes Fitnesstraining geboten. Beweglichkeit und Körperbeherrschung werden schon vom Anfänger gefordert. Doch Erfolge stellen sich schnell ein, so dass längere Ballwechsel mit akrobatischen Einlagen auch bei Einsteigern bald an der Tagesordnung sind. Die sonst so frustrierende Startphase in eine Sportart, bei der technische Unfertigkeit immer und immer wieder den Spielfluss zerstört, fällt bei Badminton weg. Die Ganzkörpersportart Badminton bringt den Körper dazu, Bewegungen zu machen, die der Geist diesem gar nicht zugetraut hätte. Auch zart gebauten Menschen bereitet es keine körperlichen Probleme, mit einem 100-Gramm-Schläger den 5 g schweren gefiederten Ball zügig übers Netz zu schlagen. Das geringe Gewicht des Schlägers ermöglicht plötzliche Richtungswechsel, so dass ein Spieler seine Lust an Täuschungsmanövern so richtig ausleben kann.

 

Wem Badminton for fun nicht genügt, wird eine abwechslungsreiche Wettkampfszene vorfinden. Badminton ist sowohl ein Einzel- als auch ein Mannschaftssport. Darüber hinaus können sich Männlein und Weiblein in einer Mannschaft zusammentun, bzw. sich sogar gemeinsam auf einem Feld wieder finden. Durch Aufhebung der Geschlechtstrennung ist die Atmosphäre meist angenehm entspannt, und der Trost bei einer unglücklichen Niederlage fällt um das gewisse Etwas herzlicher aus ...! .Die Geschichte ? 1869 entschloss sich eine Gruppe englischer Offiziere, ein in Indien beobachtetes Spiel auch mal auf Insel zu testen. "Ponna" nannte sich die indische Version des Spiels, bei dem ein mit Federn geschmückter Ball mit teppichklopferartigen Geräten durch die Luft geschossen wurde. Austragungsort der ersten Wettkämpfe auf europäischem Boden war der Landsitz des Duke of Beaufort in der Grafschaft Gloucerstershire. Der Landsitz trug den klangvollen Namen "Badminton Hall", was die Frage nach der Herkunft des Namens der Sportart beantwortet.

 

 

 

 
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